Unterschiede zwischen Glasfaser und DSL

Was ist der Unterschied zwischen DSL, VDSL, A1-Fiberpower und FTTH-Glasfaser-Anschluss?

Der Hauptunterschied liegt in der Anbindungsweise des Endkunden an das schnelle Kernnetz des Internetproviders.


INEXT DSL

Bei DSL wird die gesamte Wegstrecke vom Hauptverteiler über den Kabelverzweiger zum Verbraucherhaushalt mit Kupferleitungen realisiert. Die vom Kunden erreichbare Datenrate hängt bei dieser Anschlussart hauptsächlich von der Leitungslänge vom Hauptverteiler des Providers zum eigenen Anschluss ab.


VDSL

Bei VDSL reicht die Glasfaserleitung bis zum Kabelverzweiger. Nur noch die letzte Wegstrecke muss über eine Kupferleitung überbrückt werden. So funktioniert üblicherweise auch das von A1 beworbene Produkt "A1-Fiberpower". 


INEXT FTTB

Bei FTTB (Fiber to the Building) führt die Glasfaserleitung bis zum Haus des Endkunden. Nur die Inhausverkabelung wird über eine Kupferleitung realisiert. 


 

INEXT FTTH

Bei FTTH (Fiber to the home) führt die Glasfaserleitung sogar bis zum Modem des Endverbrauchers. So erhalten INEXT Kunden Ihre tatsächliche durchgängige Glasfaseranbindung.

 

Die Unterschiede für Sie

Die Grafik oben rechts verdeutlicht die unterschiedlichen Ausbauformen. Je weniger auf Kupferkabel als Leiter zurückgegriffen werden muss, desto höher fällt die erzielbare Datenübertragungsrate aus.


Mit DSL lassen sich rund 20 MBit/s, mit VDSL bis 50 MBit/s und per FTTH gar bis zu 1000 MBit/s erreichen. 


Üblich sind in der Praxis aber eher Werte von 4 - 12Mbit mit DSL, 30 Mbit mit VDSL und 250MBit/s mit FTTH/FTTB.


Die Besonderheit ist, dass man bei der Anbindung mit FTTB/FTTH nicht mehr Datenraten mit dem Vermerk „bis zu...“ angeben muss, da hier im Unterschied zur teilweisen Kupferverbindung immer die volle Bandbreite gewährleistet werden kann. 


Das bedeutet für Kunden, die ein 8Mbit/s-Paket auf einer Kupferleitung gebucht haben und diese Datenrate nicht erreichen, dass ein Umstieg auf eine Funkanbindung - soweit möglich - sinnvoll ist, da über diese Anschlussart eine Datenrate von 8MBit/s wahrscheinlicher ist.

INEXT bietet „Fiber to the Home” für Privatanwender seit 2002

Hierbei handelt es sich um eine moderne und sehr leistungsstarke Vernetzungs- bzw. Ausbauart für Breitband-Internetzugänge.

Mehr als ein Jahrzehnt wurde von den meisten österreichischen Internet-Anbietern vorrangig auf DSL für kupferbasierte Telefonleitungen gesetzt. Die damit erreichbaren Datenraten von max. 8 MBit/s galten lange als völlig ausreichend.

Mittlerweile sind die Ansprüche gewachsen. Als ideales Medium zur Datenübertragung gelten Glasfaserkabel. Diese können unglaublich viele Informationen pro Sekunde transportieren. Bei FTTH (Fiber to the home) sind Übertragungsraten jenseits von 1000 Mbit/s möglich. Fast direkt erfolgt die Anbindung bei FTTB (Fiber to the building) hier wird lediglich die Hausverkabelung in Kupfer ausgeführt.

INEXT realisiert Privatkunden FTTH Glasfaseranschlüsse bereits seit 2002, das unterscheidet uns seit jeher von unseren Mitbewerbern. 


Wann kommt Glasfaser-Internet (FTTH) auch zu mir bzw. wo gibt’s das schon?

Die Chancen stehen gar nicht schlecht, dass für Sie in Ried im Innkreis die Verfügbarkeit schon gegeben ist, der Ausbau zeitnah bevor steht oder Sie an einer Glastrasse wohnen und somit eine Anbindung relativ kostengünstig realisiert werden kann. Österreichweit betrachtet, ist die Region um Ried das mit Abstand am dichtesten und besten ausgebaute Glasfasernetz für Privatkunden. 

Wie schnell kann ich mit FTTH surfen?

Bei INEXT erhalten sie momentan maximal eine Datenrate von 100 MBit je Sekunde. Umgerechnet entspricht das 12,5 Megabyte / s. Der Download von 10 Songs dauert dann beispielsweise nur noch 4 Sekunden. Der Inhalt einer ganzen DVD kann im Idealfall innerhalb von nur 5 Minuten geladen werden. Technisch betrachtet, bietet FTTH aber noch viel Spielraum für Steigerungen. Die deutsche Telekom und Kabel Deutschland demonstrierten bereits 2010, dass Internetzugänge im Gigabitbereich (>1000 MBit/s) möglich sind. Dem „Weg in die Gigabitgesellschaft“ steht, geht es nach der deutschen Telekom und uns, also offen.

Muss mein Computer für FTTH speziell aufgerüstet werden?

Das ist durchaus möglich, da ältere Computer bzw. diverse Komponenten ursprünglich nicht auf so hohe Datenübertragungsraten ausgelegt waren, wie sie Glasfaser-Internet heute liefert. Zunächst sollte die Netzwerkkarte, oder der auf der Hauptplatine (Motherboard) verbaute LAN-Controller, Gigabit-LAN (1 GBit/s Transferrate) unterstützen. Nicht selten finden sich in PCs heute noch LAN-Karten, die nur 10-100 MBit unterstützen. Ist geplant, ein WLAN im Haushalt zu etablieren, empfiehlt sich dringend auf Geräte zu setzen, die den WLAN-N-Standard (802.11n) oder AC unterstützen. Dann können bis zu 300 MBit/s kabellos übertragen werden. Oder besser noch den neuere, 2013 vorgestellten 802.11ac-Standard, der WLAN-Netze mit über 1 GBit/s ermöglicht. Mit älteren Standards ist bei spätestens 50 MBit Schluss. Wer eine Glasfaser-Flatrate mit 100 MBit gebucht hat, verschenkt so praktisch die Hälfte der Leistung! 

Was kostet Internet über Glasfaser?

Bei INEXT kostet Internet grundsätzlich über Glasfaser genau so viel wie Internet über die Telefonleitung oder über Funk. Auf Grund der technologischen und somit auch wirtschaftlichen Vorteile von Glasfaser ist es sogar möglich hohe Bandbreiten günstiger anzubieten als über aufwendige und energieintensive VDSL-Technologie. Diesen Vorteil geben wir an unsere Kunden weiter durch den im Verhältnis zu den bereits schnellen VDSL Anbindungen noch schnelleren und darüberhinaus mit Anbindung ans unser Glasfasernetz kostengünstigeren INEXT 100er Tarif. 

Lohnt der Umstieg auf Glasfaser-Internet?

Ob die ultraschnellen Internetanschlüsse einen Mehrwert für Sie bieten, muss jeder persönlich beurteilen. Fakt ist, dass Glasfaser-Internet viele Vorteile birgt und bald nicht mehr wegzudenken sein wird aus einem normalen Haushalt. 

 

  • Zukunftstechnologie mit enorm viel Potenzial bis weit in den Gigabit-Bereich,
  • schon heute ultraschnelle Datenübertragungsraten bis 100 MBit/s,
  • weniger störanfällig im Gegensatz zu DSL oder VDSL,
  • bestens geeignet für Videostreaming in derzeit 4k UHD und auch bereits für 8k UHD mehr als ausreichend,
  • ideal für Tripeplay – also Telefon, Internet und TV geeignet,
  • beste Bildqualität bei IPTV dank hoher Übertragungsraten,
  • genug Leistungsreserven auch für anspruchsvolle Mehrpersonenhaushalte,
  •  deal für datenintensive Anwendungen wie: Online-Gaming, Cloud-Computing, Onlinevideotheken, TV in HDTV und 3D, Videokonferenzen, Onlinebackups oder einfach nur für große Down- bzw. Uploads,
  • keine Mehrkosten gegenüber DSL oder VDSL,
  • genug theoretische Reserven für die Zukunft (mehrere tausend MBit/s),
  • praktisch die beste, momentan mögliche Internet-Zugangstechnik

 

Der Zugewinn an Performance ist enorm! So bietet z.B. ein Tarif mit 100 MBit eine mehr als 12 Mal so hohe Downloadrate wie eine Standard DSL Verbindung. Der Upload (senden von Dateien) ist sogar bis zu 14 Mal schneller. Auch die Hauptproblematik von DSL-Kunden  gehört der Vergangenheit an. Die Übertragungsraten bei DSL (z.B. 8MBit) waren immer als „bis“-Werte zu verstehen. Abweichungen zum gebuchten Tarif sind leider die Regel. Bei echtem Glasfaserinternet haben Sie zu jeder Zeit die volle Bandbreite.